///// Hatha Yoga Shatkarma
Eine Reihe von speziellen Reinigungstechniken für den Körper, insbesondere für Darm, Magen und Nase, werden so bezeichnet. Sie bilden laut Hatha Yoga Pradipika die Grundlage und Voraussetzung für das Üben von Hatha Yoga. Zuerst soll der Körper gereinigt werden, bevor er durch bestimmte asanas gekräftigt und beweglich wird. Sie können auch mit dem Ziel einer Nahrungsmittelumstellung oder persönlich definierten Zielen für einen Neuanfang oder Veränderung geübt werden. Sie sind Thema und Praxis eines eigenen Workshops.

///// asana
Das sind Körperhaltungen und Bewegungsabläufe, die im Einklang mit dem Atem fließen; ruhige Bewegungen oder dauerhaft gehaltene Stellungen, die Stabilität schaffen, Beweglichkeit ausbauen und Selbstvertrauen fördern.

///// pranayama
So werden Atemübungen, spezielle Atemtechniken oder die bewusste Integration der Atmung bei der Asanapraxis oder der Meditation bezeichnet. Die Übungen erhöhen und harmonisieren den Fluss von prana (Lebensenergie) in den nadis (Energiekanäle). Sie erhöhen das Atemvolumen und sind effektive Methoden zur Stressbewältigung.

///// Yoga Nidra
Yoga Nidra ist das Herzstück des Satyananda Yoga und wird zugedeckt auf der Yogamatte im Liegen geübt. Yoga Nidra ist eine geführte Tiefenentspannung, die in einem Zustand zwischen Wachen und Schlafen, an der Grenzlinie zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein erlebt wird. Übersetzt wird Yoga Nidra oft als “der yogische oder bewusste Schlaf”. Er entspannt Körper, Psyche und Emotionen. Mit dem Beschluss, dem sankalpa, der im Yoga Nidra gefasst wird, kann dem Leben eine klare Ausrichtung gegeben werden.

///// Meditation
Auf dem Weg zur Meditation werden das Ausdehnen der Achtsamkeit, das Einkehren ins Innere, das Beobachten ohne Urteile und die Selbstbeobachtung aus einer Zeugenperspektive geübt. Dadurch werden die Konzentrationsfähigkeit und die Zielstrebigkeit ausgebaut, Meditation wird so erst möglich. Die Auswirkungen einer regelmäßigen Meditationspraxis zeigen sich durch mehr Kreativität und Zufriedenheit sowie durch ein erhöhtes Bewusstsein sowohl für sich selbst, die Belange anderer und der Umwelt gegenüber. Gedanken und Gefühle werden fokussiert, mehr Klarheit im Denken und Handeln erreichbar.

///// mantra
Das sind Worte, Silben und Klänge, die dem Geist eine deutliche Ausrichtung geben, Gefühle harmonisieren, Herz und Verstand vereinen. Die Texte oder Wörter klassischer Mantren sind in altindischer Sprache, dem Sanskrit, verfasst. Jeder Silbe entspricht dabei eine bestimmte Schwingung; in ihrer Gesamtkomposition versetzen diese Körper und Psyche ebenfalls in eine definierte Schwingung.

///// yamas und niyamas
Sie benennen yogische Werte im Umgang mit sich selbst und anderen, unterstützen Selbstreflexion und yogische Lebensführung. Sie werden in den Yoga Sutras von Pantanjali beschrieben und bilden dort die ersten beiden Stufen des achtgliedrigen Yogapfads.

///// mouna
Diese Yogatechnik kommt nur in längeren Workshops zum Einsatz, damit die Wirkung erfahrbar wird. Mouna bedeutet Schweigen und das über mehr als einen Tag hinweg. Die Energie und Schwingungen, die wir durch Sprechen absondern, werden im Schweigen umgewandelt. Mouna beruhigt den Geist, verhilft der Bewusstwerdung von gedanklichen Strukturen und Verhaltensmustern, ermöglicht mehr Klarheit im Leben. Schweigen führt zu innerem Frieden.